Knochendichtemessung

Die Knochendichtemessung (Osteodensitometrie) dient der frühzeitigen Erkennung einer Osteoporose (Mineralsalzminderung des Knochens) und hilft, mögliche Folgen, wie z.B. Wirbel- und Knochenbrüche und eine damit verbundene erhebliche Beeinträchtigung der Lebensqualität bis hin zur Invalidität, zu vermeiden.

Die Knochendichtemessung wird in der Regel bei Personen, bei denen eines oder mehrere der folgenden Risiken bestehen, durchgeführt:

- Osteoporotisch bedingte Knochenbrüche bei Blutsverwandten
- Grössenverlust um mehr als 4 cm in den letzten 4 Jahren
- Häufige Rückenschmerzen, ohne dass eine Wirbelsäulenerkrankung vorliegt
- Einschränkung der Aktivität, z.B. Bettlägerigkeit, eingeschränkte Gehfähigkeit
- Calciumarme Ernährung, Vorliegen einer chronischen Erkrankung wie z.B. Rheuma, Morbus Crohn, Colitis ulcerosa,Asthma
- Einnahme von cortisonhaltigen Medikamenten über mehr als 6 Monate
- häufiger Nikotin-, Alkohol-, Süßigkeitenkonsum
- bei Frauen: Beginn der Wechseljahre vor dem 45. Lebensjahr