Magnetresonanztomographie

Im Gegensatz zu den üblichen Röntgenverfahren und auch der Computertomographie zeichnet sich die Magnetresonanztomographie (= MRT = Kernspintomographie) durch ihre strahlungsfreie Bildgebung aus.

Die Kontrastgebung ist nicht von der Dichte des Stoffes abhängig, sondern von dem Gehalt an Wasserstoffprotonen. Somit ist eine hochauflösende Darstellung sämtlicher Weichteile und auch Knochen möglich.

Der zusätzliche Einsatz von Kontrastmitteln (Gadolinium-DTPA) als Perfusionsmarker ermöglicht eine Beurteilung der Vitalität der Gewebe. So ist eine Abgrenzung zwischen Nekrose, Tumor und Entzündung möglich.

Indikationen in der Orthopädie sind:
- Erkrankungen der Wirbelsäule (Wirbelkörper, Wirbelgelenke, Bandscheiben und Nervenwurzeln)
- Verletzungen und Veränderungen im Bereich sämtlicher Gelenke (z. B. Meniskusverletzungen im Kniegelenk)
- Knochen- und Weichteiltumoren, Nekrosen und Entzündungen